Euro 08, Foto GA

Mit diesen Themen haben wir uns früher beschäftigt.

Abbau des Service public im Seefeld: Das Quartier ist empört

Die Post hat die Aufhebung der Postfächer 8034 Zürich per Ende August 2015 bekannt gegeben. Gewerbeverein Seefeld und Quartierverein Riesbach wehren sich zusammen mit den Parteien in einem offenen Brief an die Postchefin gegen diesen schleichenden Abbau des Service Public und den zu erwartenden unsinnigen Mehrverkehr im Quartier. Gemeinsam mit der Gewerkschaft syndicom haben sie am 4. September 2014 vor den Postfächern an der zentral gelegenen Haltestelle Höschgasse mit Flyern dagegen protestiert. Dabei wurde deutlich: Ausnahmslos alle angesprochenen Inhaber eines Postfachs sind empört über den Abbau und haben sich bereit erklärt, persönlich ein Gespräch mit der Post zu verlangen. Die Anwaltskanzleien im Quartier wehren sich mit einer Petition gegen das Ansinnen der Post. Dem von der Post ins Feld geführte Argument des rückgängigen Nachfrage nach Postfächern steht die Aussage mancher Passanten gegenüber, dass sie gerne ein Postfach gemietet hätten, von der Post jedoch mit dem Verweis auf eine bestehende Warteliste abgewiesen worden sind. Das von der Post ins Feld geführte Argument der sinkenden Nachfrage kann somit nicht stichhaltig sein. Aktuell sind über 500 Postfächer vergeben; was heisst, dass ca. jede vierte Firma im Seefeld eines belegt. Auf die in die Haushalte verteilten Flyer (Schreiben an Konzernleitung Schweizerische Post, Bern) haben Quartierverein und Gewerbeverein sehr viele positive Spontanreaktionen erhalten. Wir bleiben dran.

Interpellation im Gemeinderat von Karin Weyermann und Nina Fehr Düsel und 34 Mitunterzeichnenden vom 22. Oktober 2014

Antwortschreiben von Konzernleiterin S. Ruoff, Schweizerische Post vom 1. Oktober 2014

Antwortschreiben an Konzernleiterin S. Ruoff vom 14. Oktober 2014

Antwort vom Konzernleiterin S. Ruoff vom 27. Oktober 2014

Antwort an S. Ruoff vom 5. November 2014





Lagerfläche und Materialumschlagplatz an der Weineggstrasse

Schreiben an Stadträtin Ruth Genner vom 5. Juni 2013, mehr...

Antwort von Stadträtin Ruth Genner vom 24. Juni 2013, mehr... 




Tempo 30 auf der Bellerivestrasse

Der QV-Vorstand unterstützt eine unvoreingenommene Prüfung

Die Idee eines Tempo 30 Regimes auf der Bellerivestrasse wurde dem Vorstand des Quartiervereins aus dem Kreise seiner Mitglieder zugetragen. Anfangs März 2011 wurde die Anregung von den Petenten präsentiert und im Vorstand ein erstes Mal diskutiert. Neben grundsätzlicher Sympathie für verkehrsberuhigende Massnahmen und unkonventionelle Denkanstösse kam auch Skepsis auf in Bezug auf die verkehrstechnische Zweckmässigkeit für die Bellerivestrasse selbst und wegen allfälligen unerwünschten Auswirkungen auf die Quartierstrassen. 

Mangels genügender Entscheidungsgrundlagen hat der Vorstand keinen Entscheid für oder gegen Tempo 30 auf der Bellerivestrasse gefällt. 

Den aktiven Anwohnenden an der Bellerivestrasse wurde jedoch Unterstützung in Aussicht gestellt, wenn es darum geht, sich mit dem Anliegen bei den zuständigen Stellen Gehör zu verschaffen. Ohne Rücksprache mit dem Quartierverein wurde dieser deutlich protokollierte Sachverhalt in der NZZ vom 4. Juli 2011 verkürzt wiedergegeben. An der Sitzung vom 5. Juli hat der Vorstand seine Haltung nochmals bekräftigt.

Eine geplante Petition der zwischenzeitlich gebildeten Anwohnergruppe, welche Tempo 30 fordert, unterstützt er deshalb nicht vorbehaltlos. Er setzt sich aber dafür ein, dass die Stadt Zürich diese Option ernsthaft prüft und für diese Expertise auch Fachleute ausserhalb der Verwaltung beizieht.

Die Bellerivestrasse und Tempo 30 wurden an der 117. Generalversammlung vom 26. März 2012 thematisiert. Mehr...